Skunks’s Weblog


Nazi NPD-Chef Voigt wegen Volksverhetzung in Deutschland angeklagt
March 25, 2008, 5:55 PM
Filed under: Germany, chief, nazi, npd, nsdap, thule, vril | Tags: , , , , , ,
Udo Voigt, Reuters
Udo Voigt.

Nazi German Chief

 

 

Der NPD-Vorsitzende Voigt und zwei weitere Funktionäre der rechtsextremistischen Partei müssen sich wegen Volksverhetzung vor Gericht verantworten. Sie sollen Fußballprofi Owomoyela diskriminiert haben.

Die Staatsanwaltschaft Berlin hat den NPD-Vorsitzenden Udo Voigt und zwei weitere Funktionäre der rechtsextremistischen Partei wegen Volksverhetzung angeklagt. Ihnen wird unter anderem die Diskriminierung des Fußballprofis Patrick Owomoyela vorgeworfen.

Hintergrund ist ein Prozess, der vor gut zwei Jahren geführt wurde. Die NPD hatte damals einen sogenannten WM-Planer mit dem Schriftzug “Weiß. Nicht nur eine Trikot-Farbe! Für eine echte NATIONAL-Mannschaft!” versehen.

Die Titelseite des WM-Planers zeigte neben dem Schriftzug auch einen Spieler mit der Trikotnummer 25. Dies war damals Owomoyelas Spielnummer in der Nationalmannschaft.

Laut Anklage wurde in dem Planer zum Ausdruck gebracht, dieser und andere Spieler nicht weißer Hautfarbe seien unwürdig, Deutschland als Nationalspieler zu repräsentieren. Nach der Beschlagnahme des Planers habe die NPD unter Leitung Voigts einen neuen erstellt. Darin sei, illustriert durch das Piktogramm eines weißen und zehn farbiger Nationalspieler vor der Fragestellung “Nationalelf 2010?”, erneut eine “Überfremdung” der Nationalmannschaft angeprangert worden.


Gegen den NPD-Planer waren damals sowohl Owomoyela als auch der Deutsche Fußball-Bund (DFB) juristisch vorgegangen. Der für Werder Bremen spielende Fußballer wurde in Hamburg geboren. Seine Mutter ist Deutsche, sein Vater stammt aus Nigeria.

Ein Termin für die mündliche Hauptverhandlung gegen Voigt vor dem Berliner Amtsgericht Tiergarten steht laut Staatsanwaltschaft noch nicht fest.



Forscher entwickeln Büro der Zukunft mit Microsoft und Comcast u.a…..
March 25, 2008, 3:56 PM
Filed under: comcast, microsoft | Tags: , , , , , , , , , , , , ,

Redmonder stellen Software für Set-Top-Boxen her

US-Kabelnetz: Microsoft-Logo auf blauem Hintergrund?

Längst stellt Microsoft nicht nur PC-Anwendungs-Software und reine Betriebssysteme bereit. Vielmehr dringen die Redmonder mit ihren Softwarelösungen in immer neue Nischen vor. Ab Montag fällt im US-Bundesstaat Washington der Startschuss für das digitale Fernsehprogramm des Senders “Comcast”. Das Programm wird über Set-Top-Boxen empfangbar sein die unter Microsoft-Software laufen.Etwa 500.000 Haushalte welche den Sender abonniert haben, werden kommenden Montag digitale Post aus Redmond erhalten. Dann nämlich plant das Unternehmen die Software “Microsoft TV Foundation Edition” über Kabel auf die Set-Top-Boxen zu übertragen.

Software soll Fernsehen komfortabler machenMicrosoft selbst bezeichnet diesen ersten Schritt gleich als Meilenstein für die Zukunft. Bereits im Mai diesen Jahres wurde der Vertrag mit Comcast geschlossen. Die Auslieferung des Programmes in Washington sei erst die erste Stufe auf der langen Treppe zum Massenmarkt. Insgesamt sieht der Vertrag eine Lieferung von fünf Millionen Softwarepaketen vor.

Die Software soll laut Moshe Lichtman, Vice Präsident von Microsoft TV, die Steuerung von HDTV, Video-on-Demand und Digital-Recording komfortabler machen. Auch Online-Spiele und ein interaktiver Service soll Microsoft TV Foundation Edition den Kunden näher bringen. Bleibt zu hoffen das das Programm stabil läuft. Denn wer will schon mittem im Superbowl-Endspiel plötzlich blau sehen?


Links Zum Thema

Multimediale Vernetzung von Endgeräten, Tischfläche wird zum Screen

Unter dem Namen “Office Of Tomorrow” hat die Fachhochschule Hagenberg in Kooperation mit der Voestalpine Informationstechnologie und dem Möbelhersteller Team 7 ein Projekt gestartet, in dem Ideen zum Büro der Zukunft umgesetzt werden sollen. “Wir wollen Visionen zu gruppenbezogenem Arbeiten und modernen Präsentationstechniken durch Vernetzung von verschiedenen Hardwarekomponenten umsetzen”, erklärte Projektleiter Michael Haller im Gespräch mit pressetext.

Der Tisch als Arbeitsfläche soll zum zentralen digitalen Kommunikationselement werden. “Wir integrieren Sensoren in die Möbelstücke. Ein Projektor wirft Daten wie Bilder, Dokumente und Folien auf die Tischfläche. Per Sprachbefehl können Aktionen ausgeführt werden. Mit Videotracking werden Handbewegungen erkannt und Dokumente können auf der Arbeitsfläche bewegt werden”, erklärt Haller. Eingabegeräte wie eine Tastatur werden ebenfalls auf den Tisch projiziert.

Als Herausforderung sehen die Entwickler die Integration von mobilen Endgeräten wie Laptop, PDAs oder Handy. Drahtlos sollen diese Geräte mit dem Arbeitstisch kommunizieren und Dokumente verschoben werden können. Mit einem speziellen Eingabestift können Fotos oder Pläne direkt auf dem Tisch bearbeitet werden. “Gerade im Design- oder Planungsbereich ist der Tisch noch die bevorzugte Arbeitsfläche, auf dem mit Stift und Papier gezeichnet wird. Wir wollen das Papier durch die Elektronik ersetzen und somit die nachträgliche Digitalisierung der Arbeitsergebnisse vorwegnehmen”, so Haller.


Virtuelles Keyboard auf dem Arbeitstisch der Zukunft – FH Hagenberg

Von der technischen Seite her sind neue Schnittstellen für die Kommunikation der Infrastruktur notwendig. Ebenso muss die Software diese Anwendungen unterstützen. “Dabei müssen wir uns auf die Ebene des Betriebssystems bewegen. So muss es unter anderem möglich sein, ein Fenster nicht nur zu verschieben, sondern auch zu drehen, um es von jedem Platz des Tisches aus im richtigen Winkel betrachten zu können”, sagte Haller. Die Entwickler setzen hierbei auf das neue Microsoft-Betriebssystem Windows Vista, das diese Funktionen unterstützen soll.

Gestestet wird das moderne Büro von Mitarbeitern der Voestalpine. “Diese stehen uns nicht nur als Entwickler zur Verfügung, sondern testen die Technik gleich in der Praxis und eruieren, ob die Anwendungen von den Mitarbeitern angenommen werden”, meinte Haller abschließend gegenüber pressetext.

Andreas List | Quelle: pressetext.austria
Weitere Informationen: www.fh-hagenberg.at
www.team7.at
www.voestalpine.com/informationstechnologie/de

 

 

 


Bürogespräche mit Computern Informations- und Kommunikationstechnologien revolutionieren die Bürowelt. Doch immer noch fehlt der benutzerfreundliche Computer. Sprach- und Gestikerkennung sollen Abhilfe schaffen.  

Es ist 8 Uhr, Markus M. betritt das Büro. Der Konstrukteur geht zur Caddy-Station, sucht sich den Caddy mit den Akten für sein aktuelles Projekt, nimmt den Rollwagen mit seinen persönlichen Dingen, geht an einen freien Schreibtisch, stellt sein Notebook ab und beginnt zu arbeiten. In diesem Entwicklungsbüro einer großen Automobilfirma hat keiner der 25 Mitarbeiter ein eigenes Zimmer oder auch nur einen eigenen Schreibtisch. Da sich die Mitarbeiter die Arbeitsplätze teilen (desk sharing), sind nur fünf im Büro zu finden, die anderen arbeiten zu Hause.

Das “Büro” ist ein riesiger Raum von einigen hundert Quadratmetern Fläche. Die Einrichtung ist variabel und kann nach Bedarf verändert werden; nur die PC-Säulen sind fest installiert. Für 14 Uhr ist in der Kommunikationszone eine Präsentation geplant. Dann werden die Mitarbeiter einige Tische zusammenstellen, Trennwände aufbauen und Schaubilder an elektronischen Tapeten zeigen: Komplexe Zusammenhänge, beispielsweise das Konstruktionsmodell einer Dieseleinspritzanlage, werden mit Hilfe von Virtual Reality dreidimensional in den Raum projiziert. Mit einem Datenhandschuh kann der Vortragende sein Modell modifizieren und die Veränderung sofort seinen Zuschauern zeigen. Nach dem Ende der Präsentation kann die Zone schnell umgebaut werden – zu kleinen Sitzgruppen, in denen sich die Mitarbeiter austauschen oder entspannen können.

Buero der Zukunft

Im Büro der Zukunft gibt es flexible Arbeitsräume. Hier werden zum Beispiel graphische Darstellungen, wie etwa ein Designmodell, auf einer elektronischen Wandtafel gezeigt. Sie wirken, als ob sie dreidimensional im Raum schweben

Die wenigste Zeit wird im Büro gearbeitet
Das, was in dem Szenario beschrieben wurde, ist in skandinavischen Ländern und in den USA zum Teil schon Realität. Denn der Büroprozess besteht schon lange nicht mehr im Eintippen von Texten oder dem Erfassen von Formularen. Er ist gekennzeichnet durch die Verarbeitung von Informationen am Computer. Da die Kundenorientierung im Vordergrund steht, verbringen die Mitarbeiter immer mehr Zeit beim Kunden vor Ort. Nach Studien des Stuttgarter Fraunhofer-Instituts für Arbeitswirtschaft und Organisation (IAO) wird in Deutschland in Geschäftszweigen wie Beratung und Vertrieb ein Büroarbeitsplatz täglich 40 Minuten von insgesamt acht Stunden genutzt – das entspricht 5 % seiner Verfügbarkeit. Selbst ein Sachbearbeiter verbringe nur 40 % seiner Arbeitszeit im Büro.

Es besteht also für die Beschäftigten kein zwingender Grund, ständig im Büro zu sein. Das haben auch viele Unternehmen erkannt. So sind in den USA nach Schätzungen von Experten zwischen 30 und 40 Millionen Menschen mit Telearbeit beschäftigt oder arbeiten zu Hause. Eines der ersten Unternehmen, das mit wechselnden Büroumgebungen, -orten und Telearbeit unkonventionelle Arbeitsformen eingeführt hat, ist der Telefonriese AT&T. Durch die Aufgabe von Büroflächen und die Zusammenlegung von Büros konnte AT&T seit 1991 etwa 550 Mio. US-$ einsparen. Der Computerhersteller IBM gibt dank seiner Mobility Initiative in der nordamerikanischen Verkaufs- und Vertriebsorganisation jährlich 100 Mio. US-$ weniger aus.

Büro sei überall möglich, bestätigt Stephan Zinser, der am IAO das Verbundprojekt Office 21 leitet. Gemeinsam mit Partnern aus Industrie und Dienstleistung, darunter auch Siemens, untersuchen Zinser und seine Kollegen die Auswirkungen der Informations- und Kommunikationstechnologie auf die Arbeitswelt, um Konzepte für das Büro der Zukunft zu entwerfen. Telekommunikationsnetzwerke hätten die Grenzen zwischen Computer und Telefon aufgehoben. Das Versenden multimedialer Dokumente mit Tönen, Bildern und Videos sei problemlos möglich. Zeit und Ort, bisher unerschütterliche Größen in der Arbeitswelt, spielten zunehmend eine untergeordnete Rolle. Neue, flexible Formen des Zusammenarbeitens, etwa Videokonferenz und Telearbeit, werden in Zukunft ebenso dazugehören wie Telefon, Fax und Kopierer.

Michael Streit

Siemens-Forscher Michael Streit hat seinen Rechner in eine Dialogmaschine verwandelt: Der Computer versteht nicht nur sprachliche Äußerungen, er interpretiert auch Zeigegesten und setzt sie in entsprechende Aktionen um

Rückgang der Produktivität im Büro
Jede Branche, sagt Stephan Zinser, wird über kurz oder lang ihre Büroumgebung reorganisieren. Ein-Personen- und Zwei-Personenbüros werden zunehmend offenen Strukturen für Team- und Projektarbeit weichen, in denen über den Tisch hinweg kommuniziert werden kann und die Arbeitsplätze so flexibel gestaltet sind, dass sie sehr schnell verändert werden können. Das Büro verschiebe sich immer mehr vom Gebäude weg hin zum Prozess, es werde zum Wissens-Center.

Also angenehme Zustände für die Angestellten in der schönen, neuen Bürowelt von morgen? Vielleicht, gäbe es da nicht einen kleinen Haken: Nach Angaben der Unternehmensberatung Andersen Consulting ist bei Bürotätigkeiten seit den 70er Jahren ein Rückgang der Produktivität um 6 % festzustellen, ganz abgesehen davon, dass sich die Papierflut verdreifacht hat. Der Angestellte verbringe einen Großteil seiner Zeit damit, Informationen zu suchen.

Michael Streit überrascht das nicht. Schließlich sei der elektronische Gehilfe des Menschen nicht gerade benutzerfreundlich. “Es dauert immer noch viel zu lange, bis der Computer das tut, was ich gerne möchte. Warum kann ich nicht einfach sagen, was ich will”, fragt der Siemens-Forscher, der am Deutschen Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz (DFKI) in Saarbrücken daran arbeitet, den multimodalen Dialog, also die Bedienung des Rechners mittels Sprache und Gestik, zu verwirklichen.

Dialog mit dem Computer
Was bedeutet Multimodalität genau? “Sie ist dann gegeben, wenn Sprache und Gestik miteinander verknüpft und parallel durchgeführt werden können”, erläutert Streit. Manchmal ist es viel einfacher, auf etwas zu deuten, als eine sprachliche Beschreibung zu formulieren. “Diamod” heißt die von Streit mit seinen Kollegen am DFKI entwickelte Dialogmaschine – ein Softwarepaket, das aus einem Spracherkennungsprogramm und einer Prototyp-Software des Büroassistenten “Talky” besteht. Diamod ist in der Lage, sprachliche Äußerungen und Zeigegesten zu interpretieren und in entsprechende Aktionen des Rechners umzusetzen.

Streit schaltet seinen Rechner ein, einen handelsüblichen Pentium-PC, und setzt ein Headset auf: “Talky, Termin mit Maier von halb zwei bis halb drei, geschäftlich im Konferenzzimmer”. Dabei deutet er auf ein Datum auf dem Kalenderblatt, das auf dem Monitor erscheint. “Sprache ist schnell und flexibel und deshalb ideal für die Eingabe am Computer. Lästig kann allerdings die Ausgabe werden, wenn sie zuviel Information enthält”, sagt Streit, während “Talky” den Termineintrag grafisch auf dem Monitor anzeigt. “Bei der Sprachausgabe bin ich gezwungen zuzuhören und ich muss mir merken, was der Rechner sagt. Das kann bei komplexen Aufgaben ziemlich aufwendig werden.” Deshalb hat der Siemens-Forscher gesprochene Ausgaben durch grafische ersetzt. Was im Einzelfall besser sei, hänge aber auch von der Situation ab. sagt er. Wenn man Termine über Handy eingeben möchte, sei ein gesprochenes Feedback sehr wichtig.

Talky

Der dialogorientierte elektronische Assistent Talky reduziert die Arbeitsbelastung der Mitarbeiter deutlich, indem er ihnen typische Routinearbeiten und -anfragen abnimmt

Firmen wie IBM und Philips bieten auch Spracherkenner an. Worin unterscheidet sich Diamod? “Wir verwenden einen Spracherkenner von Siemens, der im Unterschied zu den meisten Produkten sprecherunabhängig ist. Das heißt, man muss das System nicht trainieren. Es funktioniert auch dann, wenn jemand verschnupft ist. Allerdings kann ein Spracherkenner allein die Bedeutung von Äußerungen nicht verstehen, genausowenig wie eine Schreibmaschine den Text versteht, den Sie eintippen.”

Diamod analysiert alle Äußerungen schrittweise unter Beachtung ihrer grammatikalischen Struktur, filtert aus dem Wortlaut Informationen heraus und wandelt diese in entsprechende Handlungen um. Die Dialogmaschine geht aber deutlich über ein Schlüsselwort-basiertes System hinaus, sonst könnte sie beispielsweise nicht erkennen, dass “nicht mit Maier” gerade das Gegenteil von “mit Maier” meint. Das nötige Hintergrundwissen ist in sogenannten Aufgabenmodellen hinterlegt: Bei der Aufgabe “Termin vereinbaren” weiß Diamod, dass der Name der Betreffenden, der Ort, die Zeit usw. vorkommen werden. Das System interpretiert die sprachlichen Äußerungen entsprechend dem Kontext und berücksichtigt zudem die Zeigegesten des Nutzers. “Solche Interpretationssysteme,” sagt Michael Streit, “werden auf dem Markt bislang nicht angeboten.”

Darüber hinaus ermöglicht Diamod einen flexiblen Dialog: Wie in der zwischenmenschlichen Kommunikation kann man problemlos Ergänzungen und Korrekturen anbringen. Streit korrigiert seine vorherige Äußerung: “Talky, mit Müller und Schmidt, nicht mit Maier”. Talky reagiert und ändert die auf dem Kalenderblatt angezeigten Namen. Der Nutzer muss sich nicht an bestimmte Bedienschritte halten. Er kann in natürlicher Weise mit dem Rechner sprechen.

Ein aufgabenorientierter Assistent
Natürlich könne man, so Streit, mit Diamod keine philosophischen Gespräche führen. Die Dialogmaschine könne nur einen aufgabenorientierten Assistenten darstellen, der typische Büroaufgaben versteht und erledigen kann. Würde ihr jemand erzählen, er hätte Streit mit seiner Frau, so würde das System dies diskret übergehen, weil es nicht zu seinem “Weltwissen” gehört.

Mit Diamod kann sich der Benutzer lästiger Routineaufgaben entledigen: So vereinbart der Büroassistent Talky beispielsweise selbständig Termine und verfasst sogar E-Mails mit Terminvorschlägen. Bis zu einem gewissen Grad kann Talky die Antworten der Partner sogar auswerten, beispielsweise, wenn sie das Treffen auf einen anderen Tag legen wollen. Ausserdem ist Talky in der Lage, seinem Besitzer die zeitintensive Suche nach Terminen abzunehmen. Dieser muss nur Talky fragen. “Wann bin ich mit Markus zum Essen verabredet”, fragt Streit. Sofort liefert Talky die entsprechenden Einträge.

Um Talkys Aufmerksamkeit zu erregen, genügt derzeit die Anrede “Talky” oder auch das An- und Ausschalten per Mausklick. In Zukunft soll das System allein am Inhalt erkennen können, ob sich eine Äußerung auf Talky bezieht oder nicht. Streit will zudem auch die Funktionen von Diamod erweitern. “Wir arbeiten daran, seine Lernfähigkeit zu verbessern. Der Benutzer soll die Möglichkeit haben, dass eine Aufgabe ‘wie üblich’ erledigt wird.”

Von einem Umstand ist der Forscher überzeugt: “Sprache wird zum Standard werden. Wir werden in Zukunft nicht darauf verzichten können”. Sie könne die Hindernisse zwischen Mensch und Maschine abbauen und einen wichtigen Beitrag zur Steigerung der Effizienz im Umgang mit dem Rechenautomaten leisten.

Kompetenzzentrum Virtuelles Büro der Zukunft

Das Kompetenzzentrum “Virtuelles Büro der Zukunft” – eine weltweit einzigartige Forschungsplattform für Dokumenten- und Wissensmanagement sowie Software Engineering – ist eine gemeinsame Einrichtung des Deutschen Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz (DFKI) und dem Fraunhofer-Institut für Experimentelles Software Engineering (IESE).Ziel des Kompetenzzentrums ist es, Forschungs- und Entwicklungskooperationen mit Unternehmen durchzuführen und innovative Produkte auf dem Feld der “Intelligenten Büroanwendung” zu entwickeln.

Der DFKI-Standort Kaiserslautern fokussiert dabei auf die innovative Wissensarbeit im modernen Büro und entwickelt neue Lösungen zur Unterstützung des reaktiven und proaktiven Austauschs kontextspezifischen Wissens, individuellen und organisationalen Prozess-Know-hows, sowie der zielgerichteten Informationserschließung. Hintergrund dieser Aktivitäten ist die Erkenntnis, dass moderne wissensintensive Arbeitsprozesse ohne effektive Bürotätigkeiten nicht denkbar sind. Wesentliche Aspekte unternehmerischer Wertschöpfung und moderner Produktivität beruhen auf dem strukturierten Umgang mit Informationen und Wissensquellen in dynamischen und zielgerichteten Prozessstrukturen. Die Anforderungen flexibler, räumlich und zeitlich verteilter, ggf. globaler Arbeitsorganisation einerseits und die technischen Möglichkeiten moderner Informations- und Kommunikationstechnik andererseits führen zu völlig neuen Formen der kooperativen, verteilten und ad-hoc organisierten Problemlösung.

Moderne Wissensarbeit im Büro der Zukunft wird in zunehmendem Maße durch die Dimensionen Mobilität, Verteiltheit und Kollaboration, sowie explizite Einbettung in Arbeitsziele und Prozesse charakterisiert (vgl. Bild 1).

Bild 1: Das Büro der Zukunft unterstützt die kooperative Wissensarbeit

Das Büro der Zukunft soll sich aktiv in die kurzfristig wechselnden organisatorischen Abläufe einbringen. Diese Abläufe sind in der Regel spezifisch für jede Organisation. Demzufolge müssen Büros bzw. die dazu gehörigen Infrastrukturen für jede Organisation und letztendlich sogar für jede einzelne, handelnde Person in Abhängigkeit von einzelnen Aufgaben individuell angepasst werden.Obwohl innovative Lösungen in relevanten Aufgabenfeldern (wie Dokumentmanagement, Information Retrieval, Kommunikationsunterstützung, Workflow-Systeme, Informations- und Wissensaustausch bis hin zum Semantic Web usw.) zu Hoffnungen Anlass geben, stehen dem erwarteten Produktivitätsgewinn in der Wissensarbeit noch vielfältige Schwierigkeiten entgegen: Medienbrüche, ungeeignete Strukturen, fehlende Prozesskommunikation, Informationsüberflutung sind einige der hier zu nennenden Schlagworte. Vielversprechende Ansätze aus der jüngeren Forschung, etwa im Bereich des geschäftsprozessorientierten Wissensmanagements, finden nur schwer ihren Weg in die Praxis der alltäglichen Büroarbeit. Die Entwicklung und Bereitstellung einer multi-funktionalen Plattform für die Dokumentverarbeitung und die darauf aufsetzende Realisierung integrierter Unterstützungssysteme für den flexiblen Austausch von Informationen, Strukturen, Prozessen und Dienstleistungen verspricht eine effektive Unterstützung der angestrebten kooperativen Wissensarbeit.

Das Land Rheinland-Pfalz unterstützt den Aufbau des im Dezember 2003 gegründeten Kompetenzzentrums mit 850.000 Euro bis Ende 2005. Zusätzlich können sich interessierte Unternehmen mit ihren komplementären Kompetenzen einbringen, insbesondere auch kleine und mittlere Unternehmen (KMU) aus der Region Südwest. Die intensive Kooperation zwischen den Forschungspartnern einerseits und den beteiligten Industriepartnern andererseits ermöglicht eine praxisnahe Entwicklung und Erprobung innovativer Lösungen mit der Aussicht auf zeitnahe Umsetzung in marktgängige Lösungen. Das Kompetenzzentrum bietet damit den Industriepartnern die Möglichkeit, im Rahmen von Projekten eigene Produkte oder Software einzubringen, diese mit den Forschungsergebnissen zu kombinieren und daraus neue Produkte zu entwickeln.

Partner:

ARBEITSPLATZ DER ZUKUNFT

Schöne neue Bürowelt

 

In Deutschland werden Arbeitsplätze abgebaut – auch in wörtlichem Sinn. Viele Firmen entlassen Mitarbeiter, andere schaffen nur Schreibtische und Stühle auf den Sperrmüll. Schick, platzsparend, günstig: So soll das Büro der Zukunft sein.

Büroraum ist teuer. Deshalb müssen ihn sich Schreibtischarbeiter immer häufiger mit ihren Kollegen teilen. Montag bis Freitag von neun bis 17 Uhr am gleichen Platz – das ist der Klassiker, aber es geht auch anders. Das Arbeitsleben stellt hohe Ansprüche an die Arbeitnehmer: Mobil sollen sie sein, flexibel, zu jeder Tag- und Nachtzeit verfügbar, um rund um den Globus Geschäfte abzuwickeln. Team- und Projektarbeit sind in vielen Branchen die Regel und lösen das Einzelkämpfertum ab.

Stärker als bisher könnte das moderne Büro (mehr…) in Zukunft zur Durchgangsstation, zum Treffpunkt und Kommunikationszentrum werden. Denn im Gegensatz zu Industrieproduktion oder Landwirtschaft ist die Arbeit, die in Büros verrichtet wird, nicht notwendig ortsgebunden. Internet und Handy versetzen Mitarbeiter eines Unternehmens in die Lage, an jedem beliebigen Ort und zu jeder beliebigen Zeit zu arbeiten. Zumindest theoretisch brauchen sie ein Büro dann nur noch für persönliche Treffen mit Kunden oder Kollegen.Zwei von drei Angestellten arbeiten in Büros. Von ihnen sitzen nach einer Studie des Fraunhofer Instituts für Arbeitswirtschaft und Organisation (IAO) nur 39 Prozent ständig am festen Schreibtisch. 38 Prozent haben zwar ein eigenes Büro, sind aber mehr als die Hälfte ihrer Zeit unterwegs. Die verbleibenden 22 Prozent haben keinen eigenen Schreibtisch, arbeiten auf Reisen, zu Hause und an wechselnden Tischen in der Firma.

Büromiete wird eingespart

Nach purem Kostenkalkül von Unternehmen müsste der Anteil der Arbeitsplatz-Wechsler deutlich steigen. Denn warum sollen Firmen Miete und Einrichtung bezahlen für Büros, die nur zur Hälfte ausgelastet sind? Wer beruflich viel unterwegs ist, wird sich darauf einstellen müssen, dass er im Büro keinen festen Platz mehr hat. Und, wenn er in der Firma ist, dort arbeitet, wo gerade Platz ist – Desk-Sharing heißt das Konzept.

Bis zu einem Drittel der Büroflächen ließen sich so einsparen, haben Experten berechnet. Ob es die Stimmung hebt, wenn Wanderarbeiterkolonnen morgens auf der Suche nach einem freien Plätzchen ihre Rollcontainer durch die Gänge schleifen, ist fragwürdig – jedenfalls in Unternehmen mit klassischen Bürojobs. Aber anders sieht es in Firmen mit Mitarbeitern aus, die sehr viel auf Achse sind. Neue Konzepte der Büronutzung sind entstanden: Mehrere Unternehmen mieten gemeinsam ein Gebäude als Telearbeitszentrum. Dort bringen sie die Angestellten unter, die gerade in dieser Stadt tätig sind – sei es auf Dienstreise oder zu Kundengesprächen, für die sie einen offiziellen Rahmen suchen.Müssen die Angestellten flexibler werden, gilt das für die Büromöbel erst recht. Einen Schreibtisch, an dem jeden Tag ein anderer Kollege Platz nimmt, muss man an die Körpergröße anpassen können – höhenverstellbare Tische und Stühle sind damit Pflicht. Auch die Aktenschränke verschwinden oder schrumpfen: Wer heute am einen und morgen am ganz anderen Ende des Raums arbeitet, tut gut daran, wichtige Dokumente digital zu lagern und Papierakten auf das absolut Nötigste zu beschränken.

Versuch’s mal mit Gemütlichkeit

Mit den Urlaubspostkarten an der Wand und der Überraschungsei-Figur auf dem Monitor ist dann auch Schluss – denn der Kollege, der morgen am gleichen Platz sitzt, findet das vielleicht eher störend. Die persönliche Dekoration spiele für das Wohlbefinden der Mitarbeiter aber nur eine untergeordnete Rolle, so die Studie des IAO: Wichtig sei vor allem, dass sich die Mitarbeiter mit dem Unternehmen identifizierten und die Büroeinrichtung zum Unternehmen passe.

Dennoch: Wer seiner Belegschaft den eigenen Schreibtisch nimmt, muss den Verlust ausgleichen. Wenn die Mitarbeiter sich an ihrem Platz nicht mehr häuslich einrichten können, müssen Büroraumplaner eine angenehme Atmosphäre schaffen, freundliche Farben nutzen, Kunstwerke aufhängen, Pflanzen aufstellen, vielleicht sogar Feng-Shui-Regeln einbeziehen.

“Das ist die neue Herausforderung für Designer: das Büro wohnlich zu machen”, sagt der Designer Werner Aisslinger, Professor an der Karlsruher Hochschule für Gestaltung. Aus diesem Grund haben sich die Entwickler von Büromöbeln in den letzten Jahren zunehmend vom kalten Minimalismus des Jahrtausendbeginns verabschiedet und präsentieren nun Einrichtungen mit üppigen floralen Mustern und Ornamenten. Warme, weiche Materialien wie Filz, Kork und Holz gewinnen die Oberhand über Kunststoff und Metall.Auch Ruhezonen für die Mitarbeiter (mehr…) würden künftig eine größere Rolle spielen, so Aisslinger. Und die engen Teeküchen in den Unternehmen werden vorausschauende Büroplaner ausbauen: Für eine Generation von Menschen, die einen Großteil ihrer Arbeit zu Hause oder unterwegs erledigen, ist es um so wichtiger, in der Firma den Kontakt zu den Kollegen zu pflegen.

Blick in die Zukunft:

Wie könnte Ihr Arbeitsplatz sich verändern? (mehr…)

Büro der Zukunft – Wand mit Ohren

Haben Sie schon einmal überlegt, wie der Büroalltag in 30 Jahren aussehen wird. Nach Ansicht einiger Zukunftsforscher wird dann im Büro kein Computer und kein Telefonapparat stehen. Vielmehr gibt es eine ganzheitliche Raumsteuerung. In Zukunft werden die Wände Ohren haben und man kann kann direkt mit der intelligenten Wand telefonieren. Seine Texte gibt man auch nicht mehr über eine Tastatur ein, sondern über eine sensorbestückte Oberfläche des Schreibtisches.

Wenn man in einem Raum eintritt, wird man anhand des Geruchs erkannt und bekommt die Funktionen zugewiesen, die einem zugeordnet werden. Die Verfügbarkeit von Funktionen ist dann nicht mehr davon abhängig, was sich im Raum befindet, sondern primär davon, wer sich im Raum befindet.

Büros werden auch in Zukunft nicht mehr die Funktion haben, Einzelarbeitsplätze anzubieten. Fast alle Aufgaben lassen sich dann dank des technischen Fortschritts problemlos an jedem beliebigen Ort erledigen. Vielmehr wird das Büro der Zukunft als Begegnungsstätte dienen, um mit Kollegen zu kommunizieren und mit Geschäftspartnern Kooperationen zu vereinbaren. Diese Neudefinition des Büros wird auch die Organisation der Firmen verändern. Hierarchien haben in diesem Umfeld keine Bedeutung und kein Platz mehr. Lesen Sie hier mehr über die Bürowelt der Zukunft.

Weitere Artikel zum Thema:

 



Defektes Unterseekabel verlangsamt Datenverkehr in die USA
March 25, 2008, 3:22 PM
Filed under: USA, arabia, cabel, defect, destroy, informations, internet, under seal, web

Deutsche Telekom verliert bis 30 GBit/s
25.03.2008 14:52 Uhr – Ein defektes Unterseekabel bremst die Internet-Verbindung zwischen den USA und Dänemark, Deutschland, den Niederlanden und Frankreich.
Unterseekabel ermöglichen eine schnelle Internet-Verbindung zwischen den Erdteilen.
Unterseekabel ermöglichen eine schnelle Internet-Verbindung zwischen den Erdteilen.

So seien laut Heise durch den Defekt am Unterseekabel TAT-14 allein der Deutschen Telekom rund 30 GBit/s-Datentransferrate verloren gegangen. Der Defekt wird in der Nähe von Calais vermutet. Wartungsarbeiten wurden durch schwierige Wetterbedingungen verhindert. So könne es laut Winfuture rund eine Woche dauern, bis der Defekt behoben und wieder die volle Bandbreite erreicht werden kann.

Bei der Verlegung des Kabels beteiligten sich mehr als 50 Telekommunikationsfirmen, wobei die Deutsche Telekom mit 250 Millionen DMark den viergrößten Anteil beitrug.



Kripo Frankfurt zerschlägt Filesharing-Portal

Name des Portals noch nicht veröffentlicht
25.03.2008 12:45 Uhr – Die Kriminalpolizei Frankfurt/Main beschlagnahmte zehn Server eines Tauschbörsen-Betreibers und konnte einem illegalen Filesharing-Portal damit einen Schlag versetzen.

Laut Chip kamen die Polizeibeamten dem illegalen Treiben durch einen mit einem elektronischen Wasserzeichen markierten Kinofilm auf die Spur. Auch weitere Beschlagnahmungen sind derzeit nicht ausgeschlossen. Der Name des Filesharing-Portals wurde bis dato nicht veröffentlicht. Bekannt ist nur, dass der monatliche Datenverkehr der Server rund 60 Terabyte betrug und die Nutzer primär aus den USA und Australien kamen. Insgesamt nutzten mehr als 13.000 Nutzer den Service des Portals, gegen Gebühren Downloadkontingente zu erwerben.



Spioniert Google für die NSA?
March 25, 2008, 3:17 PM
Filed under: important
Internet-Überwachung

Spioniert Google für die NSA?

Zweifel bleiben weiterhin bestehen
18.03.2008 15:44 Uhr – Google hat vor kurzem als erster Suchmaschinenbetreiber und E-Mail Anbieter eine offizielle Stellungnahme zur Internetspionage bekannt gegeben.

Demnach war “Google niemals Teil des Terroristen-Überwachungsprogramms der NSA (Nationale Sicherheitsbehörde der Vereinigten Staaten, Anm. d. Red.)”. Trotz dieser Aussage bleiben in Fachkreisen weiterhin wie auch immer geartete Zweifel an der Aussage Googles bestehen.

Zu den verbreiteten Spekulationen gehören unter anderem ein National Security Letter (NSL) der NSA, der den Adressaten dazu aufruft, offiziell zu lügen.

Des Weiteren herrscht Uneinigkeit darüber, wie der Begriff des Terroristen-Überwachungsprogramms definiert ist. Relevante Daten könnten dem Sicherheitsdienst zugespielt worden sein, ohne dass Google auch nur einen Punkt des Programms wirklich ausgeführt hat.

Eine dritte Hypothese geht davon aus, dass Google die Wahrheit sagt. Jedoch unternimmt der Internetdienstleister keine aktiven Sicherheitsmaßnahmen für seine Kunden. Die bei anderen Anbietern schon standardmäßige SSL-Verschlüsselung muss der Kunde eines Gmail-Kontos selbstständig aktivieren. So müsse Google also nicht selbst für die NSA den Mailverkehr seiner Kunden ausspähen, sondern könnte sich bewusst oder unbewusst ausspionieren lassen.

Was denken Sie über diese Vermutungen?


US-Regierung forderte Google-Nutzerdaten an
March 25, 2008, 3:15 PM
Filed under: important | Tags: , , ,

Inwieweit Nutzerdaten weitergegeben wurden, lässt Google offen
20.03.2008 15:32 Uhr – Wie Google-CEO Eric Schmidt laut ZDNet während einer Pressekonferenz in Sydney bestätigte, hat die US-Regierung versucht, Nutzerdaten von Google zu erhalten.
Inwiefern Nutzerdaten von Google weitergegeben wurden, bleibt offen. Schmidt erklärte:“Die US-Regierung hat versucht, Informationen von uns zu bekommen. Die Vereinigten Staaten verfügen über ein strenges Rechtssystem, was in Bezug auf willkürliche Untersuchungen durch Regierungen sehr wichtig ist.”

Auch Google unterliege somit der US-Rechtssprechung und sei “energisch dabei, alle Anfragen [der US-Regierung, Anm.d.A.] auf ihre Legalität hin zu prüfen.”

Zur möglichen Umgehung der normalen Rechtswege über den Patriot Act wollte sich Schmidt nicht äußern und betonte lediglich, dass es “eine Menge Gerichtsverfahren in dieser Sache” gebe.



Kurios: Rentner baut Selbstmord-Roboter
March 25, 2008, 3:12 PM
Filed under: Kurios, Rentner, Selbstmord-Roboter, WEBFUNDSTÜCK, baut | Tags: , , ,

Webfundstück
24.03.2008 18:34 Uhr – Ein 81-jähriger Australier hat sich einen Roboter gebaut, um Selbstmord zu begehen. Wie die Zeitung “Gold Coast Bulletin” berichtet, habe der Mann zuvor Stunden im Internet mit der Suche nach einer entsprechenden Bauanleitung verbracht.
Schließlich konstruierte der Rentner den Selbstmord-Roboter aus einer Schusswaffe und einer Stichsäge. Nach der Vollendung platzierte der Mann das Gerät am helllichten Tag in seiner Einfahrt und ließ sich, per Fernbedienung ausgelöst, drei Mal in den Kopf schießen. Eine Sprecherin der Polizei bestätigte den Suizid, wollte aber nicht näher auf die genauen Umstände eingehen.Anscheinend wollte der Tote dem Aufenthalt in einem Altersheim entgehen. Laut “Gold Coast Bulletin” wurde im Haus des Mannes ein Abschiedsbrief gefunden, der Anstrengungen der Verwandten dahingehend bestätigt. Im Brief wird anscheinend auch klar, warum der Australier seine Einfahrt wählte: Er wollte nach seinen Tod schnell gefunden werden.