Skunks’s Weblog


Telecom Italia will Hansenet in Hamburg verkaufen

Schulden

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Immer wieder wurden Spekulationen dementiert, der italienische Kommunikationskonzern Telecom Italia wolle seine Hamburger Tochter Hansenet mit ihrem Telefongeschäft und den schnellen Internetzugängen verkaufen. Nun aber haben die Italiener die Firma tatsächlich zur Disposition gestellt.

Seit Monaten wurde immer wieder spekuliert, der italienische Kommunikationskonzern Telecom Italia wolle seine Hamburger Tochter Hansenet mit ihrem Telefongeschäft und den schnellen Internetzugängen verkaufen. Und stets dementierten Telecom-Chef Franco Bernabè und sein deutscher Statthalter Carlos Lambarri derartige Gerüchte postwendend. Nun aber haben die Italiener die unter der Marke Alice („Die schönste Verbindung“) arbeitende Firma tatsächlich zur Disposition gestellt.

Hintergrund: Die mit knapp 36 Milliarden Euro hochverschuldete Telecom Italia muss sparen, Stellen streichen und sich auf die Kernmärkte Italien und Brasilien konzentrieren. Was nicht zum Kerngeschäft gehört, soll verkauft werden.

Dazu zählt unter anderem Hansenet mit seinem DSL-Geschäft. Insgesamt will Bernabè bis 2011 rund drei Milliarden Euro aus den Verkäufen einnehmen. Dabei soll aber nichts überstürzt werden. Man werde die Firmen nicht zu jedem Preis und nicht an jeden Wettbewerber abstoßen.

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Hansenet-Sprecher Carsten Nillies sagte WELT ONLINE: „Was wann verkauft wird, ist überhaupt noch nicht entschieden.“ Der jetzt von Bernabè vorgestellte Plan, der neben den bereits angekündigten Streichung von 5000 Stellen den Wegfall von weiteren 4000 Arbeitsplätzen und den Abbau der Verschuldung um fünf Milliarden Euro vorsieht, betreffe die Jahre bis 2011. Insofern sei das laufende Geschäft der Hamburger Firma überhaupt nicht tangiert.

Hansenet sei derzeit gut aufgestellt und werde wie geplant in diesem Jahr 1,2 Milliarden Euro umsetzen. In den ersten neun Monaten des Jahres erzielte Hansenet einen Umsatz von 899 Millionen Euro und konnte so das Ergebnis des Vorjahreszeitraums (767 Millionen Euro) um 17 Prozent steigern. Der erwirtschaftete Ertrag vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen erreichte dagegen mit 185 Millionen Euro nahezu den gleichen Stand wie im Vorjahr. Am 30. September zählte Hansenet rund 2,34 Millionen DSL-Kunden. Schubkraft gab es zuletzt durch ein neues Produkt-Paket, das das Hansenet-TV-Angebot ohne zusätzliche Kosten beinhaltet. Rund 20.000 neue Kunden habe man allein hierdurch im dritten Quartal deutschlandweit gewonnen, Zahlen für das aktuelle Quartal veröffentlicht Hansenet gegen Ende des Jahres. Für 2009 sei trotz des anhaltenden Preisdrucks eine weitere Steigerung des Umsatzes vorgesehen, sagte Nillies.

Der Verkauf könnte schwierig werden

Ob sich damit allerdings auch die derzeit geschmälerten Margen bessern, bleibt ungewiss. Bleiben sie mäßig, könnte sich ein Verkauf der Hamburger Firma in die Länge ziehen. Denn der gesamte DSL-Markt der schnellen Internet-Verbindungen ist wegen schlechter Verdienstmöglichkeiten für potenzielle Investoren nicht unbedingt attraktiv. So ist es zum Beispiel Freenet trotz monatelanger Versuche nicht gelungen, sein DSL-Geschäft loszuschlagen.

Gleichwohl schießen nach der Bekanntgabe des Verkaufsplans der Italiener die Spekulationen über die Zukunft von Hansenet ins Kraut. Zum einen wird die spanische Telefonica als möglicher Käufer genannt. Sie ist nicht nur größter Aktionär der Telecom Italia und arbeitet bereits mit Hansenet zusammen.

So bietet Hansenet Mobilfunkverträge der Telefonica-Marke O2 unter dem Namen Alice an und nutzt auch das deutsche Datennetz der Spanier. Auf der anderen Seite tat sich Telefonica in Deutschland schwer, DSL-Kunden zu gewinnen.

Zum anderen fallen in diesem Zusammenhang natürlich auch die Namen anderer DSL-Anbieter wie United Internet, Versatel oder Vodafone. Die Voadafone-Festnetztochter Arcor hat ihr Ziel zur Steigerung ihres DSL-Geschäfts gerade wegen Hansenet vor allem im Hamburger Raum nicht erreichen können. Insofern könnte der Erwerb durch Vodafone durchaus Sinn machen.



CANNED HUNTING

– BLUTIGES GESCHÄFT

Trophy Hunting

Every year tens of thousands of wild animals, representing hundreds of different species, are killed by American trophy hunters in foreign countries. The heads, hides, tusks, and other body parts of most of these animals are legally imported to the United States by the hunters.

Many animals imported as trophies are members of species protected under the Endangered Species Act (ESA), such as leopards and African elephants. The ESA allows importation of endangered and threatened species only for scientific research, enhancement of propagation, or survival of the species. However, the U.S. Fish and Wildlife Service (USFWS), which implements the ESA, has broadly interpreted the term “enhancement” to include trophy hunting of threatened species. While the USFWS has rarely allowed the importation of endangered species as trophies, this has not stopped hunters’ trophies from making their way across the U.S. border in the guise of scientific research.

In 1997, just months after the Smithsonian Institution’s National Museum of Natural History accepted a $20 million donation from big-game hunter Kenneth Behring, the Institution sought a USFWS permit to import the trophy remains of two endangered wild sheep that Behring shot in Central Asia. One of the sheep, a Kara-Tau argali, is extremely rare in the wild where only 100 exist today. After a storm of ugly publicity, the Smithsonian abandoned the permit application. This was not, however, an isolated case. The Smithsonian has been involved in facilitating the import of endangered species killed by trophy hunters in the past. Other museums have done the same.

While the trophy hunting of endangered and threatened species attracts a great deal of attention, the vast majority of wild animals that American hunters kill and import—such as impala, black bears, common zebra, warthogs, eland, African buffalo, African lions, giraffes, and baboons—are not protected under the ESA or any other domestic law. If the foreign government allows the animals to be killed, as many do, the American hunter can import the trophies.

Trophy hunting is an elitist hobby, requiring tens of thousands of dollars to participate in each hunting trip. Many trophy hunters belong to organizations which promote and enable the so-called “sport,” such as Safari Club International (SCI). Founded in 1971, SCI is based in Tucson, Arizona, and has more than 100 chapters in foreign countries. It has a wealthy membership, many of whom are doctors, lawyers and executives, 55% of whom have an annual income exceeding $100,000. SCI’s annual conventions attract thousands of current and would-be trophy hunters. Through its publications and conventions, SCI entices people into booking more hunts and helps to hook up the hunting clients with the industry representatives, including outfitters, professional hunters, gun manufacturers and taxidermists. SCI’s thick, glossy, bimonthly magazine, Safari, contains page after page of advertisements for trophy hunts and Hemmingway-like stories glorifying the hunt.

SCI also conducts elite competitions that provide trophy hunters with a playing field so that they can compete with others to kill the most animals of a particular type—one victim from all the bear species in the world, for example. There are 29 awards in all, and in order to win all of them, at the highest level, a hunter would have to kill 322 animals of different species or subspecies. Not the only club of its type, SCI is by far the most prominent trophy-hunting advocacy organization in the world. It protects the hunter in every conceivable forum, including lobbying the U.S. Congress to weaken laws, like the ESA, and lobbying the USFWS not to list species that hunters like to kill, such as argali sheep, under the ESA.

Quelle: http://www.hsus.org/wildlife/issues_facing_wildlife/hunting/trophy_hunting

Übersetzung:

Trophäenjagd

Jedes Jahr werden Zehntausende Wildtiere aus Hunderten von Rassen von amerikanischen Trophäenjägern im Ausland umgebracht. Die Köpfe, Felle, Stoßzähne und andere Körperteile der meisten dieser Tiere werden von den Jägern legal in die Vereinigten Staaten importiert.

Viele der Tiere, die als Trophäen importiert werden, gehören zu den Spezies, die unter das “Gesetz der bedrohten Arten” (ESA) fallen, so zum Beispiel Leoparden und afrikanische Elefanten. Diese Verordnung erlaubt den Import von bedrohten Arten nur zu Forschungszwecken, mit Betonung auf Fortpflanzung oder zum Erhalt der Spezies. Die amerikanische Fisch und Wildtier-Behörde (USFWS), ein ausführendes Organ der ESA, hat dies jedoch derart flexibel ausgelegt, dass die Trophäenjagd auf bedrohte Arten regelrecht legalisiert wird. Obwohl die USFWS den Import bedrohter Spezies in Form von Trophäen nur in seltenen Fällen erlaubt, hat dies nicht verhindert, dass die Trophäen der Jäger unter dem Deckmäntelchen wissenschaftlicher Forschung ihren Weg über die Grenzender USA fanden.

1997, nur Monate nachdem das Nationale Museum für Naturgeschichte des Smithsonian Instituts eine Spende des Großwildjägers Kenneth Behring in Höhe von $ 20 Millionen entgegen nahm, hat diese Institution um eine Erlaubnis bei der USFWS ersucht, um die Trophäen zweier Wildschafe, die Behring in Zentral-Asien erschoss, in die USA zu verschaffen. Eines der Schafe, ein Kara-Tau Argali, existiert kaum noch in freier Wildbahn, geschätzter Bestand ca. 100 Tiere. Nach einer Welle der Entrüstung hat das Smithsonian Institute die Anfrage zurückgezogen. Dies war jedoch kein Einzelfall. Das Smithsonian Institut war stets involviert in Bemühungen die Einfuhr bedrohter Arten die von Trophäenjägern in der Vergangenheit getötet wurden zu erleichtern. Andere Museen haben sich ebenso verhalten.

Während die Trophäenjagd auf bedrohte Arten große Aufmerksamkeit erweckt steht die große Anzahl der Wildtiere, bestehend aus Impalas, Schwarzbären, Zebras, Warzenschweine, Elenantilopen, afrikanischer Büffel, afrikanische Löwen, Giraffen und Paviane die von amerikanischen Jägern getötet und importiert werden, nicht unter dem Schutz der ESA oder einer anderen nationalen Protektion. Wenn die Regierungen der betreffenden Länder das Töten der Tiere erlaubt, und viele tun dies, können die amerikanischen Jäger die Trophäen unbehelligt einführen.

Die Trophäenjagd stellt ein elitäres Hobby dar, jeder Jagdtrip verschlingt Zehntausende Dollars. Zahlreiche Trophäenjäger sind Organisationen die diesen “Sport” promoten angeschlossen, so z.B. der Safari Club International (SCI). Gegründet 1971, beheimatet in Tucson, Arizona, besitzt der SCI über 100 Dependencen im Ausland. Die Mitglieder sind durchweg wohlhabend, viele von ihnen sind Doktoren, Anwälte und leitende Angestellte, 55% davon verfügen über ein jährliches Einkommen von mehr als $ 100.000. Die jährlichen Versammlungen ziehen Tausende von gegenwärtigen und Möchtegern-Trophäenjägern an. Durch seine Publikationen und Kongresse animiert der SCI die Leute dazu noch mehr Jagden zu buchen und trägt dazu bei Kontakte zwischen der “Kundschaft” und den Repräsentanten der Industrie, darunter Bekleidungsausstatter, professionelle Jäger, Waffenhersteller und Präparatoren zu knüpfen. Das dicke, hochglänzende, zweimonatlich erscheinende Magazin, Safari, enthält Seite für Seite Werbeanzeigen für die Trophäenjagd wie auch jagd-glorifizierende Geschichten im Hemmingway-Stil.

Der SCI veranstaltet des weiteren elitäre Wettbewerbe die den Trophäenjägern sogenannte “Spielfelder” zur Verfügung stellt sodass sie sich mit Anderen darin messen können wer die meisten Tiere einerbestimmten Spezies, z.B. eine bestimmte Art aus allen Bärenarten dieser Welt tötet. Es gibt insgesamt 29 Pokale zu vergeben; um alle auf dem höchsten Level zu gewinnen müsste ein Jäger 322 Tiere aus verschiedenen Arten oder Unterarten töten. Nicht der einzige Club dieser Art; stellt der SCI die bei weitem prominenteste Jagd-befürwortende Organisation weltweit dar. Sie schützt die Jäger in jeder denkbaren Form, sie tritt sogar an den US-Kongress heran um Gesetze bzw. Verordnungen wie die bereits erwähnte ESA zu schwächen. Ferner wird der USFWS dazuanimiert keine Spezien die von Jägern besonders gerne getötet werden zur bedrohten Art zu erklären, so z.B. das unter dem ESA geschützte Agali-Schaf.

Link: http://www.hsus.org/wildlife/issues_facing_wildlife/hunting/trophy_hunting